Östersunds FK mit Lizenzentzug in der Allsvenskan

Östersunds FK

In den vergangenen Jahren war die Geschichte von Östersunds FK stets eine Erfolgsgeschichte gewesen. Doch diese scheint nun ein jehes Ende zu nehmen, denn vorerst wird dem Verein die Lizenz für die Allsvenskan verweigert. Grund hierfür sind vor allem die finanziellen Probleme des Klubs.

Östersunds FK war in den zurückliegenden Jahren eine bewundernswerte Geschichte im schwedischen Fußball gewesen. Der Klub war aus dem Amateurbereich bis in die höchste Liga (Allsvenskan) aufgestiegen und hatte im Jahr 2017 sogar den Pokal gewonnen. Der Weg führte daraufhin in die Europa League, wo man unter anderem auf Hertha BSC in der Gruppenphase und später sogar auf den FC Arsenal getroffen war.

Östersunds FK mit Lizenzentzug in der Allsvenskan

Nun scheint dieses kleine Fußballmärchen ein jehes Ende zu nehmen. Wie der Lizenzausschuss des schwedischen Fußballbundes (SvFF) mitteilte, erhält Östersund voerst keine Lizenz für die erste Liga. Die finanziellen Probleme und auch der Fall „Ghoddos“ sollen ausschlaggeben gewesen sein. Dort wurde zunächst dem spanischen Zweitligisten SD Huesca der Zuschlag für den Spieler erteilt, dieser aber später an französischen Erstligisten SC Amiens verkauft. Die Strafzahlung in Höhe von vier Millionen Euro stehen noch aus.

Östersunds FK hat Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt, dennoch könnte der Weg in die zweitklassige Superettan führen. Der freiwerdende Platz in der Allsvenskan wurde IK Brage angeboten, die in der Relegation noch gescheitert waren.

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